Autor Thema: Werbemails verschicken?  (Gelesen 1033 mal)

10. Juni 2016, 17:43:51


Beim Versand elektronischer Werbung gibt es etliche Fallstricke. Die Abmahnung folgt auf dem Fuße.
1. Sie brauchen für Werbemails die ausdrückliche Einwilligung des Empfängers, dass Sie an seine Mail-Adresse Mails mit einem konkret bestimmten Inhalt senden dürfen. Ihr Betrieb  muss dabei eindeutig benannt sein. Die Einwilligung darf nicht mit der Zustimmung zu anderen Punkten, wie AGB, verbunden werden.

Der Empfänger trägt seine Adresse auf Ihrer Webseite ein und erhält per Mail eine Registrierungsbestätigung. Erst mit Anklicken des Bestätigungslinks erfolgt die Anmeldung. So können Sie nachweisen, dass die Einwilligung tatsächlich von ihm kommt.
Nicht erlaubt ist die Newsletter-Option in Bestellbestätigungen. Generell unzulässig sind Werbemails nach abgebrochenem Online-Einkauf.
Protokollieren Sie, wann sich der Empfänger angemeldet hat und wann er die Anmeldung bestätigt hat. Speichern Sie ebenfalls, welchen Inhalt Ihre Bestätigungsmail hatte. Moderne Newsletter-Tools erledigen dies übrigens automatisch.
Ein Blacklisting-System garantiert, dass Nutzer, die dies nicht mehr wünschen, nicht mehr angeschrieben werden. Der Abmeldevorgang muss einfach gestaltet und sowohl elektronisch, postalisch oder telefonisch möglich sein. Stellen Sie sicher, dass alle Abmeldungen umgesetzt werden.
Wichtig: Die Datenschutzerklärung muss eingebunden sein.
Jede Webseite muss eine Datenschutzerklärung haben, auf die auch im Newsletter verwiesen wird. Wenn Sie Daten der Empfänger auswerten, etwa welches Angebot von wem angeklickt wurde, brauchen Sie für diese Vorgehensweise ein gesondertes Einverständnis des jeweiligen Kunden.