Autor Thema: Minijob und Midijob  (Gelesen 1401 mal)

02. Februar 2015, 12:16:03

Ein Minijob geht bis 450,-Gehalt, ein Midijob hält sich in der Grauzone von 450,- bis 850,- auf. Ab 850,01 handelt es sich um eine normales, wenn auch schlecht bezahltes Arbeitsverhältnis.

Minijob: Sie bekommen Ihr Gehalt netto = brutto, die Sozialabgaben trägt der Arbeitgeber. Er führt 30% des Gehalts an die Bundesknappschaft, auch Minijobzentrale genannt, ab. Darin enthalten sind Krankenversicherung, Rentenversicherung und Lohnsteuer, nicht aber Arbeitslosenversicherung. Ein Mininobber hat Anspruch auf mindestens 4 Wochen bezahlten Urlaub. Im Krankheitsfall erhält er die eweiterzahklung des Gehalts, nicht aber Krankengeld. Es gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen von normalerweise 4 Woche zum Monatsende.

Midijob: Bei einem Gehalt von 451,01 handelt es sich um einen Midijob. Der Anteil der Sozialabgaben vom Arbeitgeber beträgt 20% des Arbeitsentgelts, der Arbeitnehmer zahlt nochmals 10-20% dazu. Lohnsteuer fällt zusätzlich an, je nach Gehaltshöhe und Steuerklasse. Hier ist der Arbeitnehmer kranken- renten- und arbeitslosenversichert. Es gelten natürlich auch hier die gesetzlichen Kündigungsfristen.

Für Arbeitgeber ist ein Wechsel vom Minijob in den Midijob allerdings nur bis zu einer Höhe von 490,- brutto interessant. Er zahlt dann insgesamt für den Midijobber 584,72 (490,- + 19,33% Sozialabgaben. Dies ist genau so viel wie eine Minijobber Sie kostet, wenn er 450,- verdient. Für die 40,- Diffenrenz arbeitet er aber bei 8,50 Stundenlohn gut b4 <stunden länger wöchentlich für Ihr Unternehmen.
Für den Arbeitnehmer hingegen erhöhen sich die Kosten. Dafür hat er Anspruch auf Einzahlung in die Arbeitslosenversicherung und Zahlung von Krankengeld.