Autor Thema: Arbeitslosengeldanspruch in den EU-Mitgliedsstaaten  (Gelesen 1196 mal)

05. Januar 2015, 16:11:02

Wer als EU-Bürger in Deutrschland einige Monate gearbeitet hat und dann arbeitslois wird, verfügt zwar nicht über die vorgeschriebenen 12 Monate einer lohnsteuerabhängigen Beschäftigung, kann sich aber Beschäftigungszeiten aus seinem Heimatland anrechnen lassen. In diesem Fall müssen Sie die Berliner Arbeitsagentur beauftragen, die Unterlagen zu Ihren Beschäftigungszeiten der letzten 5 Jahre anzufordern.
Sollte das Arbeitslosengeld zum Lebensunterhakt nicht ausreichen, so können Sie für maximal 6 Monate beim Jobcenter eine Aufstockung beantragen.
Andersherum zahlt die Agentur für Arbeit Ihr Arbeitslosengeld für maximal 6 Monate weiter, wenn Sie in Ihr Heimatland zurückkehren. Dies natürlich nur, sofern Sie noch Ansprüche darauf haben. Bedingung für den Bezug von Arbeitslosengeld im Heimatland ist allerdings dann wieder eine dortige Beschäftigung.