Autor Thema: Telekom - eine unendliche Geschichte  (Gelesen 1428 mal)

16. Dezember 2014, 17:34:44

Telekommisere trifft es inzwischen allerdings eher.
Wir sind zum 1. September im Haus in neue Räume umgezogen, haben rechtzeitig die Telekom informiert und für den 1.9. Techniker inklusive neuer Telefonanlage bestellt. Die Telekom kam auch am 1.9., bohrte dicke Löchger in die Wände, verlegte Kabel und installierte unsere neue Telefonanlage. Zuvor wurden wir darüber oinformiert, dass leider zum 1.9. aus technischen Gründen nur eine unserer beiden Leitungen gelegt werde könne. Man würde uns für etwa 14 Tage eine kostenfreie mobile Lösung zur Verfügung stellen. Oder solange wie es eben dauern würde. Vielleicht sogar nur eine Woche, wurden wir vertröstet. So weit, so gut. Dann stellten wir fest, dass wir mit der mobilen Lösung immer nur partiell und auch fast nie alle auf einmal ins Internet kamen. Wir trugen also in stoischer Ruhe unsere mobilie Lösung von Raum zu Raum. Einer war immer sauer, weil das Internet dann lahm wie eine Ente wurde. Manchaml kamen wir gar nicht ins Netz. Nach 4 Wochen schrieben wir den ersten Mahnbrief an die Telekom. Man rief an, es werde noch etwas dauern, man arbeite an der Lösung spruch Leitung. Nichts geschah. 4 weitere Wochen gingen ins Land. Wir schrieben der Telekom erneut einen Briuef und beschwerten uns über
1. das langsame Internet
2. das nicht anschließbare EC-Gerät
3. die Rufnummernunterdrückung, die die Telekom eingerichtet hatte, weil sonst die Rückrufe ins Leere gegangen wären
Der übliche Anruf: Wir arbeiten dran.
Nach 114 Tagen schrieb Sandra Polleschner einen etwas harsch abgefassten Bruef (ich fand das vollkommen in Ordnung)
Wir setzen eine Frist bis zum 15.12. und drohten rechtliche Schritte an. Schließlich ist Rufnummerunterdrückung im Business nicht gestattet, zudem können unsere Kunden ohne EC-Gerät nur bar zahlen.
Jetzt passierte etwas sonderbares. Sandra Polleschner erhielt auf ihrem Handy die Zusage, dass die zweite Leitung am 10.12, geschaltet würde, dazu müsste kein Techniker in unsere Räume kommen. Am 15.12. sollte dann noch ein Speed Entry geschickt werden. Es kam Freude auf im Büro, diese wich jedoch sehr schnell blankem Entsetzen. Denn ab dem 10.10. geht unser Telefon gar nicht mehr. Ein Speed Entry wurde geliefert. Leider war der nicht kompatibel mit dem Router. Auch dieser passte nicht zur Anlage. Diverse Telefonate ergaben, dass uns nicht nur falsche Geräte geliefert worden waren, sondern die Krönung war die Aussage eines Mitarbeiters, dass in diesem Jahr keine Techniker mehr frei seien.  Das war gestern am 15.12., Termine erst wieder im neuen Jahr. Der Mensch verstieg sich zu der Aussage, ich solle doch meinen Mann oder einen Nachbarn bitten, die Geräte an die Anlage anzuschließen, wenn ich dazu nicht in der Lage sei. Dann legte er auf. Sandra Polleschner rief erneut an. Das schöne an der Telekom ist ja, dass man jedesmal einen anderen Mitarbeiter an der Strippe hat, manche waren nett und einige sogar kompetent. Interessant auch dass wir insgesamt 5 (oder waren es 6?) verschiedene Router, Adapter wie Speed Entrys genannt bekamen. Jetzt soll am Freitag das angeblich richtige Gerät geliefert werden. Wenn das so ist, könnte es sein, dass wir am Freitagnachmittag wieder telefonieren können. Nach 7 Arbeitstagen ohne Telefon. Da wir alle ein sonniges Gemüt haben und uns so leicht nichts wirklich ärgert, sparen wir in diesem Monat Festnetzkosten (die wir für Handygespräche aber locker wieder ausgegeben haben) und wir müssen möglicherweise den AB gar nicht mit unserem üblichen Weihnachtsgedöngelspruch bestücken. Weil er gar nicht geht. That's deutsche Telekom. Made in Germany ist heute ganz entschieden sehr sonderbar.