Autor Thema: Rund um den Gründungszuschuss  (Gelesen 1428 mal)

06. November 2014, 11:54:23
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Als Antragsteller muss man ALG I beziehen und zwar mindestens einen Tag, bevor gegründet wird. Der Restanspruch  von 150 Tagen auf AlG1 muss eingehalten werden.

 Die Tätigkeit muss in hauptberuflichem Umfang ausgeübt werden und der zu erwartende Gewinn muss ausreichen, um die Existenz zu sichern.

Der Gründungszuschuss endet in jedem Fall mit Erreichen des 65. Lebensjahres.

Vermittlungsvorrang in den Arbeitsmarkt: Der Arbeitsvermittler wird in jedem Fall prüfen, ob es zur Gründung die Vermittlungsalternative gibt. Das heißt: Im Zweifel wird er versuchen, Sie in ein adäquates Beschäftigungsverhältnis zu vermitteln.
   
Da die Zuerkennung im Ermessen des zuständigen Vermittlers liegt, muss man als Antragsteller vor allem eines: überzeugen. Am besten mit einem guten Businessplan und einem stichhaltigen Finanzkonzept.

Neben fachlicher Eignung sollten sie auch die persönliche Eignung beweisen: durch Ergreifen der Initiative, Pünktlichkeit, eigenes Engagement und Zuverlässigkeit. Auch als Persönlichkeit muss man überzeugen.
   
Große Träume und sehr großes Selbstbewusstsein allein befähigen noch nicht zur Selbständigkeit.   
Bei wiederkehrender Arbeitslosigkeit wird der neuerliche Anspruch auf ALG I um die Zahl der Tage verkürzt, für die der Gründungszuschuss bezogen wurde.

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