Autor Thema: Künstler müssen in die KSK  (Gelesen 1477 mal)

28. Juli 2014, 17:33:19

Dass Verwerter, sprich Auftraggeber die Künstlersozialabgabe von derzeit 4,2% der Rechnungsbeträge zu leisten haben, ist bekannt. Dass dies auch für Künstler, die nicht in der KSK sind  gezahlt werden muss, wissen schon wieder deutlich weniger Auftraggeber. Nun ist es ja ein Widerspruch in sich, wenn Künstler, die der KSK beitreten müssen, dies nicht getan haben können. Der Grund ist einfach. Wenn ein Künstler sich nicht in der KSK anmeldet, wird die KSK selbst nur in den seltensten Fällen an den Künstler herantreten können, weil sie diesen Künstler gar nicht bennen kann.
Aufgenommen werden jedoch nur Einzelpersonen, nicht aber Gesellschaften. Um die KSK Mitgliedschaft zu verhindern bleibt eigentlich nur diie Wandlung in eine Kapitalgesellschaft oder aber die jährliche Hinzuverdienstgrenze von derzeit 5400,- Euro zu überschreiten.
Doch warum sollte ein Künstler die KSK zuvermeiden versuchen? Er ist kranken- und rentenversichert für etwa 50% der Beiträge. Die meisten Künstler wollen rein in die KSK und nicht raus.