Neueste Beiträge

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Ankündigungen / SEO-Seminar mit Sven Deutschländer
« Neustes: von Sandra Polleschner am 20. Mai 2015, 12:14:24 »
Am 29.05.2015 bei Existentia Grundlagenseminar Suchmaschinenoptimierung und Google Adwords.
Kosten: Für Existentia Coachingkunden 29 Euro, alle anderen zahlen 149 Euro

Jetzt anmelden: http://existentia-berlin.de/pages/anmelden.php
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Buchhaltung / Trinkgeld ist steuerfrei
« Neustes: von Margitta Heinecke am 19. Mai 2015, 21:44:02 »
Für den der es einnimmt natürlich. Freiwillig gewährtes Entgelt, so lautet die Definition gemäß § 3 Nr. 51 EStG ist steuerfrei. Die höhe richtet sich nach der Rechnungshöhe. Hohe Rechnung = hohes Trinkgeld wird durchaus akzeptiert. Bei kleinen Rechnungen indes muss es angemessen sein. Was auch immer man darunter verstehen mag.
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Recht / Grundfreibetrag wird angehoben auf 8472 Euro
« Neustes: von Margitta Heinecke am 18. Mai 2015, 15:13:46 »
Die alljährliche Erhöhung des Grundfreibetrages von bisher 8354 Euro soll noch 2015 angehoben werden. Ab 2016 sind dann sogar 8652 Euro vorgesehen. Wenn Sie also nur einen Gewinn bis zu dieser Höhe erwirtschaften, so zahlen Sie keine Einkommenssteuer.
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Kaul zu glauben: der Umsatzsteuer: 19% für einen Coffee-to-go und 7% für einen Latte Macchiato

Speisen unterliegen dem ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7%. Für Getränke jedweder Art sind 10% abzuführen. Für die Lieferung von Kaffeebohnen wie auch -pulver indes ist nur die ermäßigte 7%ige Umsatzsteuer zu zahlen ist. (BFH-Beschluss vom 29.08.2013, Az. XI B 79/12).

Zubereiteter Kaffee ist nicht begünstigt. Daher müssen Sie hierfür 19% Umsatzsteuer zahlen, sodass die Abgrenzung zwischen Lieferung und sonstiger Leistung keinen Einfluss auf den Steuersatz hat. 19% fallen immer an, egal ob der Kaffee im Cafe/Restaurant serviert wird oder als „Caffee-to-go“ mitgenommen wird (Verfügung der OFD Frankfurt/Main vom 4.4.2014, Az. S 7222 A-7-St 16).

Bei der Lieferung von Milchmischgetränken kommt der ermäßigte Steuersatz zur Anwendung, wenn der Anteil von Milch oder Milcherzeugnissen mindestens 75% des Fertigerzeugnisses beträgt (Nr. 35 der Anlage2 zum UStG). Beträgt der Milchanteil mindestens 75%, dann unterwerfen Sie Milchkaffee oder Latte Macchiato (to-go) mit 7% der Umsatzsteuer. Dann mal Prost!
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Ihre Fragen / Gastrowissen Teil 3: Toilettenplicht
« Neustes: von Margitta Heinecke am 06. Mai 2015, 17:08:05 »
Wenn Sie ein Café, Restaurant, Bistro ohne Alkoholausschank betreiben und über eine Nutzfläche von unter 50 qm verfügen, so brauchen Sie überhaupt keine Toilette. Beträgt die Fläche 50 -150 qm, so benötigen Sie 2 Damen- und eine Herrentoilette.
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Allgemeine Diskussionen / Scheinselbstständigkeit?
« Neustes: von Margitta Heinecke am 05. Mai 2015, 11:27:50 »
Die folgenden Merkmale können Indiz für eine Scheinselbstständigkeit sein. Sie begründen diese jedoch nicht allein, sondern die Gesamtumstände des Einzelfalls:

- keine versicherungspflichtigen Arbeitnehmer mit Arbeitsentgelt beschäftigt,
- Tätigkeit auf Dauer und im Wesentlichen nur für einen Arbeitgeber,
- entsprechende Tätigkeiten werden regelmäßig durch Arbeitnehmer erledigt,
- kein unternehmerischer Auftritt der Person,
- die Tätigkeit entspricht der Tätigkeit welche die Person zuvor im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses erbracht hat.
- die Verpflichtung, allen Weisungen des Auftraggebers Folge zu leisten
- die Verpflichtung, bestimmte Arbeitszeiten einzuhalten
- die Verpflichtung, dem Auftraggeber regelmäßig in kurzen Abständen detaillierte Berichte zukommen zu lassen
- die Verpflichtung, in den Räumen des Auftraggebers oder an von ihm bestimmten Orten zu arbeiten
- die Verpflichtung, bestimmte Hard- und Software zu benutzen, sofern damit insbesondere Kontrollmöglichkeiten des Auftraggebers verbunden sind.

Zur Statusfeststellung,  ob eine selbständige oder scheinselbständige Tätigkeit vorliegt, können Auftraggeber und Auftragnehmer bei der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund eine schriftliche Entscheidung im Wege des Anfrageverfahrens ((Statusfeststellungsverfahren) beantragen.
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Ihre Fragen / Gastrnomiewissen Teil 2. Eröffnung
« Neustes: von Margitta Heinecke am 04. Mai 2015, 17:36:13 »
1. Bauamt aufsuchen sofern bauliche Veränderungen geplant sind.
2. Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt kontaktieren, eine Begehung erfolgt.
3. IHK-Seminar Lebensmittelhygieneverordnung besuchen.
4. Gewerbe als  "erlaubnisfreies Gaststättengewerbe" anmelden.
    Folgende Unterlagen benötigen Sie:

    - Personalausweis / Pass (zur Einsichtsnahme)
    - Gewerbeanmeldung
    - Für Kapitalgesellschaften Auszug aus dem Handelsregister

Voilà: der Betrieb kann eröffnet werden.
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Bieten Sie Kuchen, Kekse, Brötchen oder Brot nur zum Verzehr in Ihrem Betrieb an, sind sie gastronomisch (nicht handwerklich) tätig. In diesem Fall dürfen Sie Ihre Speisen (Kuchen etc.) in Ihrer gewerblichen Küche selbst herstellen.

Wenn Sie Ihre selbstgemachten Kuchen etc. in Ihrem Betrieb auch "to go" oder als Catering anbieten wollen, ist eine handwerkliche Erlaubnis erforderlich. In diesem Fall, sollten Sie sich mit der Handwerkskammer Berlin in Verbindung setzen. Eine handwerkliche Erlaubnis ist nicht erforderlich, wenn Sie sich die Waren fertig produziert (Convenience Produkte) liefern lassen.
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Gegenüber zwei Medien hat Ministerin Nahles in den letzten Tagen über die Einbeziehung von Soloselbstständigen in die Rentenversicherung gesprochen. Gegenüber Cicero äußerte Frau Nahles, dass sie für Freiberufler eine Altersvorsorgepflicht andenke. Es gab auch vor Frau Nahles schon viele solcher Vorstäße, warten wir also mal ab was passiert. l
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