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Allgemeine Diskussionen / Rechtsanspruch auf Vermittlungsgutschein
« Neustes: von Margitta Heinecke am 13. Juli 2015, 18:37:42 »
Rechtsanspruch auf den AVGS haben alle arbeitsuchenden Personen, die folgende Kriterien erfüllen:

    Der Anspruch auf Arbeitslosengeld ist gegeben.
    Vor Beantragung des AVGS ist der Antragsteller während der vergangenen 3 Monate mindestens 6 Wochen arbeitslos.
    Der Antragsteller ist noch nicht vermittelt.

Ein AVGS kann auch ohne Rechtsanspruch beantragt werden. Die Entscheidung liegt in diesen Fällen im Ermessen des Fallmanagers der Agentur für Arbeit.

    Ist die Arbeitslosigkeit kürzer als 6 Wochen, kann im individuellen Fall ein AVGS ausgestellt werden.
    Haben Sie bereits die Kündigung erhalten, befinden sich aber noch in Beschäftigung, kann ein AVGS ohne Rechtsanspruch beantragt werden.
    Anspruchsberechtigte von Arbeitslosengeld II können einen AVGS beantragen. Die Bewilligung liegt jedoch auch hier im Ermessen des Fallmanagers.

Zur Beantragung des AVGS wenden Sie sich zur Antragstellung und Beratung an den für Sie zuständigen Betreuer der Agentur für Arbeit. Sie erhalten nicht nur den Antrag für den Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein, sondern haben gleichzeitig die Möglichkeit, sich bezüglich der Bedingungen beraten zu lassen. Sollten Sie keine Beratung benötigen, besteht auch die Möglichkeit, den AVGS schriftlich oder telefonisch zu beantragen. In diesem Fall erhalten Sie den AVGS per Post übermittelt.
 
Die Gültigkeit des AVGS wird nicht mehr laut Gesetz geregelt. Seit dieser Änderung liegt die Festlegung der Gültigkeitsdauer wieder im Ermessen Ihres Bearbeiters der Agentur für Arbeit. In den meisten Fällen erhält ein AVGS eine Gültigkeitsdauer von drei Monaten.
Mit Aufnahme eines sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisses verliert der Vermittlungsgutschein seine Gültigkeit.
   

 

 


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Wenn die Buchhaltung eines selbstständigen Kaufmanns unter Verwendung eines Datenverarbeitungssystems erstellt wurde, darf das Finanzamt auf diese daten zugreifen oder diese Daten zur Prüfung anfordern. (§147 Abs. 6 Abgabenverordnung)
Dass die gespeicherten Kassendaten der Aufbewahrungspflicht unterliegen, versteht sich von selbst.
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Und wieder einmal eine neue Hiobsbotschaft. Dass wir Semihnare so günstig anbieten können, ist nur durch die Förderung durch die BAFA möglich. Ab 2016 wird diese entfallen. Bedeutet im Klartext. Wir werden nur noch Einzelberatzng manbieten und allevielleicht 1 x monatlich ein Seminar anbieten zu deutlich höheren Konditionen. Die genaue Summe muss ich kalkulieren. Geschätzt pro Tag und pro Person 150,-.

"Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) entwickelt ein neues Konzept zur Information und Beratung von kleinen und mittleren Unternehmen, das die verschiedenen aus Mitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanzierten Förderungen unternehmerischen Know-hows ab 2016 neu ausrichtet und die bisher vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bzw. der Kreditanstalt für Wiederaufbau durchgeführten Förderprogramme zusammenfasst.
 
Hierbei ist der Rahmen der insgesamt zur Verfügung stehenden Mittel zu berücksichtigen, der in der neuen Strukturfonds-Förderperiode auch nur in geringerem Umfang ESF-Mittel beinhaltet. Diese gilt es besonders effektiv und effizient einzusetzen.
 
Vor diesem Hintergrund ist eine Fortsetzung der Förderung von Informations- und Schulungsveranstaltungen künftig nicht mehr möglich.
 
Im Gegensatz zur einzelbetrieblichen Beratung ist die Bedeutung von Informations- und Schulungsveranstaltungen durch das stark angewachsene Informationsangebot von Wirtschaftsverbänden, Kammern und Ministerien u. a. im Internet gesunken. Die Information der Unternehmerinnen und Unternehmer durch Seminare kann im Gegensatz zu konkreten Beratungen in unternehmerischen Entscheidungsfragen auch nur einen allgemeinen Beitrag zu besseren unternehmerischen Entscheidungen leisten.
 
Darüber hinaus stehen insbesondere für Gründerinnen und Gründer umfassende Informations- und Unterstützungsangebote von Bund, Ländern, Kammern, Verbänden sowie zahlreichen Initiativen und Netzwerken zur Verfügung, die den Start in die Selbständigkeit erleichtern. Beispielsweise bietet das Internetportal www.existenzgruender.de des BMWi neben ausführlichen Gründungsinformationen ein Expertenforum, das individuell Fragen beantwortet, sowie Online-Programme, u.a. zur Businessplan-Erstellung, die kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
 
Die Förderung des unternehmerischen Know-hows für KMU sowie freie Berufe durch Unternehmensberatungen soll dagegen grundsätzlich fortgesetzt und für junge neu gegründete Unternehmen sowie Unternehmen in Schwierigkeiten geöffnet werden."
 
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Allgemeine Diskussionen / Reaktion sofort ist zwingend
« Neustes: von Margitta Heinecke am 09. Juni 2015, 12:05:11 »

Wer eine Bewerbung verschickt, sollte telefonisch erreichbar sein, auf jeden Fall den AB anschalten und auch 2-3 x täglich seine Emails checken.
Wenn Sie Glück haben, versucht man die Kontaktaufnahme ein zweites Mal. Danach wird die Bewerbung abgehakt unter OFFENBAR KEIN INTERESSE.

Gleiches gilt natürlich auch fürs Erscheinen der Stelle auf einer der zahlreichen Jobbörsen oder per Zeitungsanzeige. Die Bewerbung sollte postwendend rausgehen.  Wenn Sie alles vorbereitet haben, müssen Sie ja auch nur noch 2-3 Sätze im Anschreiben verändern. Und ab geht die (Mail) post. Bewerbungen per Post sind Schnee von gestern und werden nur noch ausnahmsweise angefordert. Bei EXISTENTIS werden Briefe sofort entsorgt. Online ist zwingend.
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Ankündigungen / SEO-Seminar mit Sven Deutschländer
« Neustes: von Sandra Polleschner am 20. Mai 2015, 12:14:24 »
Am 29.05.2015 bei Existentia Grundlagenseminar Suchmaschinenoptimierung und Google Adwords.
Kosten: Für Existentia Coachingkunden 29 Euro, alle anderen zahlen 149 Euro

Jetzt anmelden: http://existentia-berlin.de/pages/anmelden.php
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Buchhaltung / Trinkgeld ist steuerfrei
« Neustes: von Margitta Heinecke am 19. Mai 2015, 21:44:02 »
Für den der es einnimmt natürlich. Freiwillig gewährtes Entgelt, so lautet die Definition gemäß § 3 Nr. 51 EStG ist steuerfrei. Die höhe richtet sich nach der Rechnungshöhe. Hohe Rechnung = hohes Trinkgeld wird durchaus akzeptiert. Bei kleinen Rechnungen indes muss es angemessen sein. Was auch immer man darunter verstehen mag.
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Recht / Grundfreibetrag wird angehoben auf 8472 Euro
« Neustes: von Margitta Heinecke am 18. Mai 2015, 15:13:46 »
Die alljährliche Erhöhung des Grundfreibetrages von bisher 8354 Euro soll noch 2015 angehoben werden. Ab 2016 sind dann sogar 8652 Euro vorgesehen. Wenn Sie also nur einen Gewinn bis zu dieser Höhe erwirtschaften, so zahlen Sie keine Einkommenssteuer.
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Kaul zu glauben: der Umsatzsteuer: 19% für einen Coffee-to-go und 7% für einen Latte Macchiato

Speisen unterliegen dem ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7%. Für Getränke jedweder Art sind 10% abzuführen. Für die Lieferung von Kaffeebohnen wie auch -pulver indes ist nur die ermäßigte 7%ige Umsatzsteuer zu zahlen ist. (BFH-Beschluss vom 29.08.2013, Az. XI B 79/12).

Zubereiteter Kaffee ist nicht begünstigt. Daher müssen Sie hierfür 19% Umsatzsteuer zahlen, sodass die Abgrenzung zwischen Lieferung und sonstiger Leistung keinen Einfluss auf den Steuersatz hat. 19% fallen immer an, egal ob der Kaffee im Cafe/Restaurant serviert wird oder als „Caffee-to-go“ mitgenommen wird (Verfügung der OFD Frankfurt/Main vom 4.4.2014, Az. S 7222 A-7-St 16).

Bei der Lieferung von Milchmischgetränken kommt der ermäßigte Steuersatz zur Anwendung, wenn der Anteil von Milch oder Milcherzeugnissen mindestens 75% des Fertigerzeugnisses beträgt (Nr. 35 der Anlage2 zum UStG). Beträgt der Milchanteil mindestens 75%, dann unterwerfen Sie Milchkaffee oder Latte Macchiato (to-go) mit 7% der Umsatzsteuer. Dann mal Prost!
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Ihre Fragen / Gastrowissen Teil 3: Toilettenplicht
« Neustes: von Margitta Heinecke am 06. Mai 2015, 17:08:05 »
Wenn Sie ein Café, Restaurant, Bistro ohne Alkoholausschank betreiben und über eine Nutzfläche von unter 50 qm verfügen, so brauchen Sie überhaupt keine Toilette. Beträgt die Fläche 50 -150 qm, so benötigen Sie 2 Damen- und eine Herrentoilette.
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