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Versicherungen / Künstlersozialkassenbeiträge sinken auf 4,8%
« Neustes: von Margitta Heinecke am 05. April 2017, 15:57:34 »
Zum 1.1.2017 wurden die KSK-Beiträge von 5,2 auf 4,8% gesenkt.
Abgabepflichtug sind nicht nur Theater, Verlage, Galerien und Werbeagenturen, sondern alle Unternehmen, die regelmäßiug Aufträge für Werbung, PR, Layouts, Anzeigen, Kataloge, Flyer, Verpackungen oder Webdesign in Auftrage geben. Dies gilt unabhängig davon, ob die beauftragten Künstler Mitglied in der KSK sind. Doch Künstler, die rechnen können, sind immer in der KSK.
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Allgemeine Diskussionen / Einstiegsgeld für Selbstständige
« Neustes: von Margitta Heinecke am 05. April 2017, 15:52:19 »

Wichtig: immer zuerst den Antrag stellen und genau lesen, welche Auflagen drin stehen.
Dann Existenzgründerseminbar besuchen (wird sehr oft aber nicht grundsätzlich verlangt)
Businessplan komplett erstellen
großen Wert auf die Zahlen legen: Umsätze vorsichtig schätzen und anhand der Einzelpreise glaubwürdig erscheinen lassen
alle Betriebsausgaben sorgfältig auflisten
Gewinn errechnen für 24-36 Monate
ACHTUNG: es wird gegengerechnet
Fachkundige Stellungsnahme austellen lassen
Gewerbe nur dann anmelden, wenn dies laut Antragsformular gefordert wird.
Alle Unterlagen komplett abgeben.
Wenn der Antrag bewilligt wird, bekommen Sie bis zu 24 Monate lang 50% zusätzlich vom Grundsockel (gut 200,-) und einen Zuschuss oder ein zinsloses Darlehen in Höhe von bis zu 5000,- Euro für sinnvolle Anschaffungen, die mit 2-3 Kostenvoranschlägen belegt sein müssen.
Bei einer Ablehnung in Widerspruch gehen und diesen gut begründen.
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Grundlagen / Gründungszuschuss - die 6 Regeln
« Neustes: von Margitta Heinecke am 04. April 2017, 12:28:04 »

1. Sie müssen bei der Eröffnung noch mindestens 150 Tage Restanspruch auf Arbeitslosengeld 1 haben
2. Sie müssen mindestens 15 Stunden wöchentlich tätig werden
3. Sie müssen mindestens 1 Tage lang arbeitslos gemeldet sein
4. Sie müssen einen Businessplan inklusive Umsatz- und Rentablilitätsvorschau einreichen
5. Sie benötigen eine Fachkundige Stellungnahme
6. Sie müssen eine Kopie der Anmeldung beim Finanzamt (für Freiberufler), beim Gewerbeamt (für Gewerbetreibende) vorlegen.
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Ihre Fragen / Lebenslauf heute
« Neustes: von Margitta Heinecke am 27. Februar 2017, 13:49:04 »
Ein Lebenslauf ist Ihre Visitenkarte. Nicht zu kurz aber auch keinen Roman schreiben.
Ihr Lebenslauf sollte aussagekräftig sein. Was haben Sie von wann bis wann bei wem gemacht? Nicht nur die Berufsbezeichnung, sondern auch die wichtigsten Aufgaben. Das wichtigste steht immer vorn.
Schule und Ausbildung stehen am Ende, nicht am Anfang. Familie, Religion, Staatsangehörigkeit müssen nicht rein, Ihre Adresse wie eine Telefonnummer und Email aber schon. Ohne Foto geht gar nichts. Aber bitte nicht kokettieren, keinen Freizeitlook, keine Familien- oder Urlaubsbilder. Je anspruchsvoller die Position, desto wichtiger ist die Bildqualität. Also einen Fotografen aufsuchen. 1-2 interessante Hobbys sagen etwas über Sie aus. Aber bitte nicht Sport, sondern Fechten, nicht Lesen sondern Belletristik. Ein wenig Gestaltung darf sein. Aber bitte immer daran denken: weniger ist mehr.
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Recht / Rechtsformfehler können teuer zu stehen kommen
« Neustes: von Margitta Heinecke am 24. Februar 2017, 12:34:12 »
Sie wollen sich allein selbstständig machen und gehen kein großes Risiko ein? Dann ist Ihre Rechtsform wahrscheinlich die des Einzelunternehmers.
Sie machen sich zu zweit oder dritt selbstständig? Eine Limited, wo partiell englisches Recht gilt, ist keine sinnvolle Lösung.
Doch ohne haben Sie Rechtsformwahl automatisch eine GbR, wo ebenfalls nicht unerhebliche Haftungsgefahren lauern. Hier könnte eine UG (Mini GmbH) die Lösung sein. Bei Freiberuflern vielleicht auch eine Partnergesellschaft. Oder doch eine richtige GmbH? Da gilt es abzuwägen. 4% Rücklagen oder 25%? Gründungskapital und Gründungskosten checken und natürlich im wesentlichen wieder das Risiko abwägen.
Mehr dazu in unseren Seminaren.
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Finanzierung / Preise richtig kalkulieren
« Neustes: von Margitta Heinecke am 24. Februar 2017, 12:30:10 »
Preiskalkulation für Freiberufler und Gewerbetreibende ist ein wenig unterschiedlich. Während der Freiberufler nur eine Konkurrenzanalyse vornehmen muss wie auch sicherstellen, dass der potentielle Kunde das Geld hat für die Dienstleistung, die er ihm verkaufen will, muss der Gewerbetreibende zusätzlich seine Fixkosten (für Miete, Nebenkosten, Personal.....) kalkulieren. Und er muss EK und VK ins richtige Verhältnis setzen.
Mehr dazu in unseren Seminaraen.
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Versicherungen / Rentenversicherungspflicht für Selbstständige?
« Neustes: von Margitta Heinecke am 24. Februar 2017, 12:28:27 »

Oh ja, die gibt es durchaus für Künstler, Handwerker, Lehrer, Dozenten, Trainer, Coache, Moderatoren, Mediatoren etc.

Wie vermeide ich die Abgaben? Es gibt 3 Möglichkeiten

1. Sie stellen einen Mitarbeiter mit mindestens 451,- brutto ein.
2. Sie beantragen in den ersten 90 Tagen der Selbstständigkeit eine Befreiung, die dann maximal 3 Jahre gilt.
3. Sie zahlen einfach nichts und hoffen, dass Sie nie geprüft werden. Falls doch, wird es allerdings richtig teuer.

Mehr dazu und noch viel mehr in unseren Seminaren.
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Versicherungen / PKV für Selbstständige? Finger Weg!
« Neustes: von Margitta Heinecke am 24. Februar 2017, 12:26:51 »

Immer wieder tappen Gründer in die Falle der PKV -Private Krankenversicherung-.
Erstens kommen Sie entweder gar nicht oder nur nur unter erschwerten Bedingungen wieder raus.
Zweitens sind die angepriesenen Leistungen im Normaltarif nicht enthalten. Chefarzt und Co. kosten extra.
Drittens müssen Sie alle Leistungen bei Arzt und Apotheke vorstrecken und bekommen das Geld zeitversetzt zurück. Sie treten also grundsätzlich in Vorleistung.
Und viertens ist die PKV im Alter so teuer, dass Sie schon eine verdammt hohe Rente brauchen, um sie bezahlen zu können.

Betrieblich bedingte Versicherungen wie Betriebshaftpflicht und Berufshaftpflicht indes können durchaus sinnvoll und manchmal sogar zwingend sein. Mehr dazu in unseren Seminaren.
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Da gibt es 5 Möglichkeiten, angefangen vom Null-Tarif bis hin zum Festgehalt:

- Praktikant für max. 2,9 Monate (kostet gar nix)
- Azubi sofern Sie die Ausbildereigenungsprüfung haben
- Freie Mitarbeiter (Vorsicht: Scheinselbstständigkeit prüfen)
- Minijobber -450,- brutto
- Festangestellte mit oder ohne Eingliederungszuschuss

Welche Gefahren wann lauern, erfahren Sie in unseren Seminaren.
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Grundlagen / Gastronomieregeln für Gründer
« Neustes: von Margitta Heinecke am 22. Februar 2017, 19:53:35 »
Diese Fragen -und mehr- sollten Sie klären, bevor Sie ernsthaft über eine Gründung im Gastronomiebereich nachdenken.

1. Was für eine Art Gastronomiebetrieb wollen Sie eröffnen? Was ist das besondere?
2. Gibt es bereits ein Objekt? Wenn ja, wie groß, wie ausgestattet und wie teuer ist es?
3. Haben Sie ausreichend Erfahrung im Bereich Gastronomie?
4. Wie hoch sind die geplanten Kosten? Steht die Finanzierung durch Eigenkapital?
5. Wollen und können Sie allein dort arbeiten oder brauchen Sie Personal? Wenn ja, wie viel und welche Beschäftigungsart wählen Sie? (Minijob?)
6. Wollen Sie mit Gründungszuschuss oder Einstiegsgeld gründen? Kennen Sie die Kriterien?
7. Steht der Businessplan schon?
8. Haben Sie die rechtlichen Erfordernisse ausreichend geprüft?
9. Wie wollen Sie werben? Wie hoch ist der Werbeetat angesetzt?
10. Sind Sie gesund, belastbar und bereit täglich 12 Stunden hart zu arbeiten?
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