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Ihre Fragen / Businessplan - was muss rein?
« Neustes: von Margitta Heinecke am 22. September 2017, 13:14:14 »
Zunächst schreiben Sie den Text. Was ist Ihre Geschäftsidee, wer ist Ihr Kunde? Wie werben Sie, welche Rechtsform wählen Sie, wie setzen sich Ihre Preise zusammen, wer sind Ihre Konkurrenten und wodurch heben Sie sich ab von denen? Beherrschen Sie die Materie?  Sind Formalitäten erforderlich (Erlaubnisse, Versicherungen, Anmeldungen etc.) ?
Dann kommen die Zahlen: Kapitalbedarfsplan und Umsatz- und Rentabilitätsvorschau für 12 Monate. Jobcenter und Banken wollen 2-3 Jahre sehen.
Jetzt gestalten Sie das ganze ansprechend mit Deckblatt, Fotos, Grafiken, Diagrammen etc.
Bilder sagen auch hier manchmal mehr als Worte. Für die Arbeitsagentur reichen 5-6 Seiten Text, die Banken wollen 12-15.  Viel mehr sollte es jedoch nicht sein.
Keine Erklärungen, keine Allgemeinplätze, nur Fakten bitte. Meiden Sie Wiederholungen, aber machen Sie klar, dass Sie der Sache gewachsen sind, nicht nur inhaltlich, sondern auch buchhalterisch und in kaufmännischer Sicht.
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Grundlagen / Umsatz oder Gewinn?
« Neustes: von Margitta Heinecke am 22. September 2017, 13:08:12 »
Der Umsatz entspricht dem Bruttogehalt, beinhaltet also alles, was der Kunde Ihnen zahlt. Gewinn ist gleichzusetzen mit dem Nettogehalt. Was bleibt übrig nach Abzug aller Betriebsausgaben? Betriebsausgaben sind neben Waren und Materialien, Reisekosten, Fahrtkosten, Kommunikation, Werbung, Personal, Bewirtung, Büromaterial, Dekoration, Geschenke an Kunden und Mitarbeiter, Einrichtung, Hard- und Software, Fachzeitschriften und -bücher etc. Und natürlich auch Vorgründungskosten.
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Recht / Keine Impressumspflicht füpr private Webseiten
« Neustes: von Margitta Heinecke am 22. September 2017, 13:04:08 »
Ein Impressum ist nach § 5 Telemediengesetz (TMG) vorgeschreiben für "geschäftsmäßige Online-Dienste". Das TMG stellt also darauf ab, ob die Inhalte, Waren oder Leistungen auf der Website üblicherweise gegen Entgelt angeboten werden. Dies betrifft also zunächst einmal sämtliche Seitenbetreiber, die Waren (Online-Shops) oder Dienstleistungen (Web-Hoster, Softwarevermietung) anbieten. Somit besitzen sie eine Impressumspflicht.
Mit dem Generator von e-recht24.de ist das Anlegen eines korrekten Impressums ganz einfach. Das Impressum muss auch auf sogenannten Baustellenseiten angegeben sein. Und es muss von jeder Seite aus auf den 2. Klick erscheinen.
Verstöße werden geahndet mit einer 5-stelligen Strafe zusätzlich zu den Rechtsanwaltskosten.
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Finanzierung / Crowdfunding- wie geht das überhaupt?
« Neustes: von Margitta Heinecke am 22. September 2017, 12:51:59 »
Kampagnenentwurf
Projektentwurf anlegen/Idee beschreiben
Fundingziel kalkulieren/ Wie viel Geld brauchst du?
Dankeschöns (Waren, Geschenke etc.) festlegen
Bilder erstellen
Pitch-Video drehen
Kampagnenlaufzeit festlegen
Organisationsform angeben/ Auszahlungskonto verifizieren
Treuhandvertrag bestätigen
Startnext-Profil anlegen
Profil vervollständigen: Name, Foto, Kurzbiografie
Kommunikation/Zielgruppe bestimmen
Kommunikationsplan erstellen/E-Mail-Verteiler aufbauen
Social Media-Kanäle (Facebook und Co.) vorbereiten
Eigene Website / Blog aktualisieren
STARTPHASE: FEEDBACK EINHOLEN
Projektlink an Freunde oder Kollegen schicken
Feedback einholen & Projekt finalisieren
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Versicherungen / KSK- wer kommt rein
« Neustes: von Margitta Heinecke am 22. September 2017, 12:39:40 »
Künstler im Sinne des Künstlersozialversicherungsgesetzes ist, wer Musik, darstellende oder bildende Kunst schafft, ausübt oder lehrt. Publizist ist, wer als Schriftsteller, Journalist oder in anderer Weise publizistisch tätig ist oder Publizistik lehrt“, sagt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Da es allerdings keine genaue Definition gibt, obliegt die Entscheidung der KSK, die gegebenenfalls Arbeits-, Honorar- und Gagennachweise verlangt.
Künstler und Publizisten müssen selbständig erwerbstätig sein, und zwar nicht nur vorübergehend und im Wesentlichen im Inland tätig sein.
Das Mindesteinkommen beträgt 3.900 € jährlich. Nur Berufsanfänger dürfen in den ersten drei Jahren weniger verdienen. Die KSK übernimmt dann die Hälfte der Kosten für die Krankenversicherung. KSK-Versicherte sind automatisch mit Rentenversichert.
Tätigkeiten aus nicht künstlerischen Tätigkeiten sind gestattet bis 5400,- Netto/Gewinn jährlich.
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Buchhaltung / Geschenke an Mitarbeiter jetzt bis 60 Euro absetzbar
« Neustes: von Margitta Heinecke am 22. September 2017, 12:24:45 »
Geschenke an Arbeitnehmer sind beim Arbeitgeber abziehbare Betriebsausgaben und für den Arbeitnehmer lohnsteuer- und sozialversicherungsfreie Aufmerksamkeiten (z. B. Blumen, Genussmittel, Buch oder Tonträger) bis zu einem Wert von 60 € brutto, wenn sie dem Arbeitnehmer oder seinen Angehörigen aus Anlass eines besonderen persönlichen Ereignisses (wie z.B. Konfirmation, Jugendweihe, Geburtstag, Silberhochzeit, ....) zugewendet werden
    Die gilt auch für Geschenke an Arbeitnehmer anlässlich von Betriebsveranstaltungen wie z.B. einer Weihnachtsfeier, wenn die Aufwendungen des Arbeitgebers einschließlich Umsatzsteuer für die üblichen Zuwendungen im Rahmen der Betriebsveranstaltung an den einzelnen Arbeitnehmer insgesamt nicht mehr als 110 € je Veranstaltung betragen.
   ACHTUNG: Sachgeschenke über 60 € sowie Mahlzeiten aus besonderem Anlass bei Auswärtstätigkeiten über 60 € können gem. § 37 b EStG pauschalversteuert werden.
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Buchhaltung / Rechnungsstellung 2017 jetzt erst ab 250,-
« Neustes: von Margitta Heinecke am 28. Juni 2017, 14:04:57 »
Bisher galt die GRENZE, ab der eine Rechnung die Quittung zwingend ersetzen muss, bei 150,-. Seit 2017 gilt  der erhöhte Satz bei 250,-.
In 2018 wird auch die Abschreibungsgrenze von 410,- auf 800,- erhöht. Gute Nachrichten für alle Selbstständigen.
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Ankündigungen / Chrashkurse versus Semiar-2-tägig
« Neustes: von Margitta Heinecke am 23. Juni 2017, 16:13:27 »
Was ist eigentlich der Unterschied.

Fangen wir bei 2-tägigen Existenzgründerseminar an. Da werden am 1. Tag alle wesentlichen Gründungsaspekte  erläutert. Die Teilnehmer erhalten ein ausführliches Skript zum Nachlesen. Am 2. Tag wird der Businessplan inkl. Umsatz- und Rentabilitätsvorschau gemeinsamt erarbeitet. Auf Wunsch werden alle Formulare ausgefüllt. Die Fachkundige Stellungnahme ist inklusive, eine Teilnahmebestätigung natürlich auch.

Im Crashkurs werden auch alle Aspekte angesprochen. Das Skript kann für einen Aufpreis von 10,- erworben werden. Eine Teilnahmebescheinigung wird erstellt. Das wars.
Aber: Sie können spontan entscheiden, die Differenz zum Komplettkurs zu zahlen und bekommen alles was oben erwähnt wurde.
Fragen  (zum Thema) können natürlich immer gestellt werden.
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Versicherungen / KSK-Beiträge sinken 2018 erneut
« Neustes: von Margitta Heinecke am 23. Juni 2017, 16:07:17 »
Schon Anfang 2017 sanken die Beiträge der Künbstlersozialkasse von 5,2 auf 4,8 %. Ab Januar 2018 werden sie auf 4,2 % sinken. Gute Nachrichten für alle Mitglieder.
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Marketing / Facebook-Regeln
« Neustes: von Margitta Heinecke am 17. Mai 2017, 14:14:30 »
Regel Nr. 1: Posten, posten, posten, aber keinen langweiligen Kram, auch nicht, was Sie gerade machen und ähnlich spannende Ereignisse. Schon gar nicht Selfies posten oder Katzenvideos und auf gar keinen Fall Kinderbilder eistellen. Auch keine Blumensträuße.
Regel Nr. 2: Täglich posten, 2 x täglich ist besser.
Regel Nr. 3: 70% Artikel oder Bilder, die Kundennutzen versprechen, posten, immer mit Fotos (eigenen, sonst wirds teuer)
Regel Nr. 4: 20% der Posts von interesssanten Facebookfreunden teilen
Regel Nr. 5: auch wenns schwerfällt: bitte möglichst nicht mehr als 10% Eigenwerbung posten
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